Minister Jean-Luc Crucke verstärkt Kontrollen von PFAS in Konsumgütern
Der FÖD Volksgesundheit hat seine jährliche Kontrollkampagne zum Vorhandensein von PFAS (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen) in Textilprodukten, die auf dem belgischen Markt angeboten werden, abgeschlossen. Die Ergebnisse bestätigen, dass trotz strenger europäischer Vorschriften weiterhin, nicht konforme Produkte im Umlauf sind. Angesichts dieser Feststellung verstärkt und intensiviert Minister Jean-Luc Crucke die Kontrollen, insbesondere im Online-Handel, und knüpft damit an die seit Beginn seiner Amtszeit bereits getroffenen Maßnahmen an. Diese Maßnahme verfolgt drei Ziele: den Schutz der Gesundheit der Bürger und ihrer Umwelt sowie die Gewährleistung eines ausgewogenen Wettbewerbsumfelds für Unternehmen.
Ergebnisse, die zu erhöhter Wachsamkeit auffordern
Im Rahmen der Inspektionskampagnen in den Jahren 2024 und 2025 analysierte die Föderale Umweltinspektion 51 Proben von Textilprodukten, darunter Regenmäntel, Hosen, Taschen und Matratzenschoner. Im Jahr 2025 konzentrierten sich die Kontrollen vorrangig auf Artikel aus Online-Shops, in denen bereits in der Vergangenheit Verstöße festgestellt worden waren.
Die Laboranalysen ergaben, dass 9 Produkte den gesetzlichen Grenzwert für PFAS überschritten. Die Inspektion schritt sofort ein:
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Die betroffenen Produkte wurden aus den Online-Shops entfernt,
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gegen drei Unternehmen wurde ein offizieller Bericht mit einer Verkaufsunterbrechung erstellt,
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die anderen Mitgliedstaaten wurden über das European Safety Gate-System informiert, sobald die erforderlichen Daten vorlagen.
In zwei Fällen fehlten wesentliche Informationen, um eine vollständige europäische Meldung zu ermöglichen.
„Diese Kontrollen zeigen, dass trotz eines strengen Rechtsrahmens weiterhin nicht konforme Produkte auf dem europäischen Markt im Umlauf sind. Dies bestätigt auch die Notwendigkeit einer verstärkten Wachsamkeit der Behörden“, betont Minister Jean-Luc Crucke.
Eine bewusste Verstärkung der Kontrollen und Sanktionen
Seit Beginn seiner Amtszeit hat Minister Jean-Luc Crucke Kontrollen zu einem zentralen Instrument des Verbraucherschutzes gemacht. Die Ergebnisse dieser Kampagne bestätigen diese Ausrichtung und rechtfertigen eine Intensivierung der Bemühungen.
„Die Bürger zu schützen bedeutet, das Gesetz strikt durchzusetzen. Deshalb verstärken wir die Kontrollen weiter, indem wir insbesondere den Online-Verkauf ins Visier nehmen und wirksame Sanktionen gegen Betreiber verhängen, die sich nicht an die Regeln halten“, erklärt der Minister.
Vor diesem Hintergrund wurde ein Aktionsplan für Inspektionen 2026-2030 ausgearbeitet. Er sieht Folgendes vor:
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gezielte Inspektionskampagnen auf der Grundlage von Risikoanalysen,
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eine verstärkte Aufmerksamkeit für Produkte, die PFAS, hormonell schädliche Stoffe oder andere bedenkliche Stoffe enthalten,
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eine verstärkte Kontrolle des Online-Handels, einschließlich Plattformen außerhalb der Europäischen Union,
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eine Erhöhung der Inspektionskapazitäten und den Einsatz abschreckenderer Sanktionen,
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eine Optimierung der Datenanalyse und eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Behörden.
Mit diesen Maßnahmen will Minister Jean-Luc Crucke eine wirksame Anwendung der Vorschriften gewährleisten und den Verbraucherschutz auf dem belgischen Markt nachhaltig stärken.
„Kontrollen sind ein wesentliches Instrument zum Schutz der Gesundheit der Bürger und der Umwelt, aber auch zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs zwischen den Unternehmen. Die Durchsetzung der Vorschriften bedeutet, diejenigen zu schützen, die sie einhalten“, fasst Minister Jean-Luc CRUCKE zusammen.